Sexualberatung
Einzel- und Paarberatung
in Ruhgebiet
Hier finden Sie einige Informationen und Erklärungen für Männer.

Wie arbeite ich in der Sexualberatung? Meine Arbeit beginnt immer mit einem kostenlosen Telefongespräch von etwa 30 Minuten. Ich möchte erfahren, ob Ihr Anliegen passend ist und Ihnen die Möglichkeit geben, mir Fragen zu meiner Arbeitsweise, Fachlichkeit, Konditionen und allem, was für Sie wichtig ist, zu stellen. Nach dem Vorgespräch, wenn Sie weiter mit mir arbeiten möchten, bekommen Sie einen Fragebogen, den Sie mir vor dem ersten Termin ausgefüllt zurücksenden. Sexual- und Paarberatung findet bei mir auf mehreren Ebenen statt: Einzel und Paargespräche Übungen während des Beratungssettings Selbsterfahrung und Erprobung im privaten Setting In der Beratung findet die Reflexion und Auswertung statt Folgende Übungen sind unter anderem denkbar: Atemübungen Entspannungsübungen Übungen zum Erkunden des Körpers Beckebodenübungen Paarübungen Feste Regeln für die Beratung: Zwischen Klient*innen und Beraterin findet kein Körperkontakt statt Beratungssetting findet immer bekleidet statt Jede Seite achtet auf ihre Grenzen und diese werden respektiert
Potenzstörungen
Potenzprobleme (erektile Dysfunktion) sind sexuelle Funktionsstörungen, bei denen ein Mann keine ausreichende Erektion für den Geschlechtsakt erreichen oder halten kann. Sie umfassen Libidoverlust, Erektions- und Ejakulationsstörungen. Ursachen sind oft körperlich (Durchblutungsstörungen, Diabetes) oder psychisch (Stress, Versagensängste). Sofern kein Gewebe zerstört ist, kann die Dysfunktion durch Gespräche und entsprechende Übungen auch im Rahmen der Sexualberatung behandelt werden. Diese Behandlung ist auf Dauer wirkungsvoll da sie Männer dazu befähigt, sich zu beobachten und entsprechende Techniken anzuwenden.
Lustlosigkeit
Sexuelle Lustlosigkeit (Libidoverlust) ist ein Zustand, in dem eine Person kein oder nur geringes Interesse an sexueller Aktivität hat. Lustlosigkeit kann durch verschiedene Faktoren wie Stress, Elternschaft, emotionale Probleme, oder gesundheitliche Bedingungen entstehen. Manchmal hat sie einen schützenden Charakter ist aber innerhalb einer Partnerschaft störend. Im Rahmen von Sexualberatung kann Lustlosigkeit durch Gespräche und entsprechende Körperübungen sehr gut behandelt werden.
Ejakulationsstörungen
Ejakulationsstörungen sind Funktionsstörungen beim männlichen Samenerguss, die etwa bis zu 30 % der Männer betreffen können. Sie treten auf, wenn der Samenerguss zu früh, zu spät, gar nicht oder schmerzhaft erfolgt. Die Ursachen können psychischer (Stress, Angst) oder physischer Natur (Diabetes, Prostataprobleme, Medikamente) sein. Sofern diese Störungen ursächlich durch psychologische und körperliche Faktoren bedingt sind, lassen sie sich sehr gut durch Sexualberatung beheben.
Pornosucht
Pornosucht (Pornografie-Nutzungsstörung) ist eine anerkannte psychische Störung, die durch zwanghaften, exzessiven und unkontrollierten Konsum pornografischer Inhalte gekennzeichnet ist. Betroffene erleben trotz negativer Folgen (Beziehungsprobleme, Isolation, Arbeitsausfall) einen Kontrollverlust. Im Rahmen von Sexualberatung wird der zwanghafte Pornokonsum reduziert und gestoppt, wodurch die Kontrolle wiedererlangt und den Leidensdruck gesenkt werden.
Vorzeitige Ejakulation
Wenn Männer zu früh zum Orgasmus kommen, steckt oft mehr dahinter als fehlende Kontrolle. Leistungsdruck, Anspannung und die Angst, nicht zu genügen, können eine Rolle spielen. Der Wunsch, die Partnerin zufriedenstellen zu wollen, verstärkt den Druck manchmal noch. Statt den Orgasmus kontrollieren zu müssen, kann es helfen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und den Umgang mit Erregung neu zu lernen. Ohne Druck. Schritt für Schritt.
Fragen zu weiblichen Sexualität
Weshalb sollten Männer sich mit der weiblichen Sexualität befassen (sofern sie hetero, bisexuell oder pansexuell, etc.) sind?
Weibliche Sexualität ist individuell, oft weniger zielgerichtet auf den Orgasmus als bei Männern und stark von psychischer Sicherheit, Vertrauen und emotionaler Verbindung geprägt. Kommunikation, Stimulation der Klitoris statt nur vaginaler Penetration und das Verständnis für den weiblichen Zyklus sind Schlüsselfaktoren für ein erfülltes Liebesleben.
Hier entsteh in Kürze ein eintätiger Kurs für Männer zu weiblichen Sexualität. Information dazu finden Sie bald auf der ersten Seite. Sollten Sie jetzt schon Fragen dazu haben, berate ich sie gerne!
