Sexualberatung
Einzel- und Paarberatung
in Ruhgebiet
Gespräche und Embodiment - das ist meine Arbeitsweise

Ja. Embodiment bedeutet vereinfacht, den Körper bewusst in Prozesse von Wahrnehmung, Emotion, Denken und Veränderung einzubeziehen. Die Grundidee ist, dass Körper und Psyche nicht getrennt funktionieren: Unsere Gefühle beeinflussen unsere Körperhaltung, Atmung und Muskelspannung – und umgekehrt kann der Körper unsere Gefühle, Gedanken und unser Erleben beeinflussen.
Gerade bei Themen wie Sexualität, Scham, Stress, Trauma, Selbstwert oder Intimität spielt Embodiment häufig eine wichtige Rolle, weil viele Reaktionen nicht nur „im Kopf“, sondern auch im Nervensystem und Körper gespeichert sind.
Mögliche Techniken
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Atemarbeit
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Body Scan
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Grounding (Erdung)
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Achtsame Bewegung
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Emotionen im Körper wahrnehmen
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Körperwahrnehmung über Selbstberührung
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Orientierungsübungen
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Selbstregulation
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Austausch und Einordnung der Selbsterfahrung
Beispiel
Wenn eine Frau beim Gedanken an Intimität sofort Anspannung spürt, würde ein rein kognitischer Ansatz fragen:
„Was denkst du in diesem Moment?“
Ein Embodiment-Ansatz fragt zusätzlich:
„Was passiert gerade in deinem Körper? Wo spürst du die Anspannung? Wie verändert sich dein Atem? Was passiert, wenn du deine Füße bewusst auf dem Boden spürst und langsam ausatmest?“
Dadurch entsteht oft mehr Zugang zu den eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Gefühlen.
Wichtig ist: Embodiment ist keine einzelne Methode, sondern ein Sammelbegriff für körperorientierte Ansätze, die helfen, die Verbindung zwischen Körper, Emotionen und Bewusstsein zu stärken. Gerade im Bereich weibliche Sexualität, Vaginismus und Intimität wird Embodiment häufig genutzt, um Sicherheit, Körperwahrnehmung und Selbstvertrauen behutsam aufzubauen.